Termine und Aktuelles

 

Schmetterling
Wiesenmeisterschaft 2010

Wiesenmeisterschaft 2010

Anmeldung zum Download

Anmeldeschluß der 15. Mai

9. Almauftrieb in Niedergladbach
16. Mai 2010

Start: 11.00 Uhr an der Kirche
Volksfest: 12.00 Uhr am Bolzplatz

Plakat zum Download
Broschüre zum Download

„Deutscher Landschaftspflegepreis 2009“ „OSCAR“ der Landschaftspflege geht nach Schlangenbad-Hausen

Sonntag,10. Mai 2009 ab 11 Uhr


Foto: Dagmar Rittner

Almauftrieb in Niedergladbach

Zum 8. Mal laden der Landschaftspflegeverband, die Gemeinde Schlangenbad und die Erzeugergemeinschaft Schlangenbad herzlich zum Almauftrieb in Niedergladbach ein. Der Almauftrieb mit einer kompletten Schafherde beginnt wieder um 11:00 Uhr an der Dorflinde in Niedergladbach. Ab 12:00 Uhr wird ein uriges Rahmenprogramm auf dem Bolzplatz u.a. mit Schafescheren, Blasmusik, Alphornbläsern, Kutschfahrten, Führungen und Trachtenwettbewerb geboten. Passend dazu können regionale Leckereien von heimischen Erzeugern verköstigt werden.

Führungen, Trachtenwettbewerb und einer "rustikalen" amerikanischen Versteigerung geboten. Zum Programm und weiteren Informationen hier anklicken

unten finden Sie zum Almauftrieb 2009 einen Infoflyer und ein Plakat zum Download".

Plakat, Flyer

24. März 2009 in Waldems-Wüstems Obstbaumschnittkurs des Landschaftspflegeverbandes in Waldems-Wüstems hier

Pressemitteilungen

 

Einladung zum 9. Almauftrieb in Schlangenbad-Niedergladbach
Zünftiges Volksfest mit regionalen Köstlichkeiten

In diesem Jahr findet bereits zum 9. Mal der Niedergladbacher Almauftrieb statt. Veranstaltet wird er von der Gemeinde Schlangenbad gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV), der Erzeugergemeinschaft Schlangenbad und den Niedergladbachern. Wer einen abwechslungsreichen Tag auf der „Niedergladbacher Alm“ verbringen möchte, ist herzlich eingeladen.
Ort: Schlangenbad- Niedergladbach
Datum: Sonntag, der 16.05.2010
PROGRAMM:
11:00 Uhr: Almauftrieb mit einer Schafherde zum Bolzplatz, Start an der Linde/Kirche
12:00 Uhr: Zünftiges Volksfest mit regionalen Köstlichkeiten auf dem Bolzplatz
13:00 Uhr: Vorführung Kindertanzgruppe
14:00 Uhr: Trachtenwettbewerb für Kinder und Erwachsene
14:30 Uhr: Verlosung
Um 11:00 Uhr wird von der Dorflinde eine komplette Schafherde auf die „Niedergladbacher Alm“ getrieben und anschließend zur Eröffnung der Weidesaison ein zünftiges Fest auf dem Bolzplatz gefeiert.
Für die Niedergladbacher hat dieser Tag eine besondere Bedeutung. Noch vor wenigen Jahren war die Gemarkung von Bäumen und Sträuchern dominiert; jetzt sind dank gezielter Entbuschungsarbeiten und dem Einsatz der vierbeinigen Landschaftspfleger auf einer Fläche von rund 35 Hektar wieder artenreiche Wiesen entstanden. Ihre Pflege übernehmen Ziegen, Schafe und robuste Galloway-Rinder, die damit auch Grundlage für ökologisch produzierte regionale Lebensmittel sind. Beim Almauftrieb können die Besucher diese Produkte verkosten und sich davon überzeugen, dass Landschaft schmeckt.
Ab 12:00 Uhr sind die Stände auf dem Bolzplatz besetzt. Gegrilltes vom Lamm oder Galloway- Rind, frisches Brot und Salate, hausgebackene Kuchen sowie naturbelassenes Bier, Apfelsaft , „Ebbelwoi“, Honig und Met versprechen unverfälschten lukullischen Genuss. Ein interessantes Rahmenprogramm mit Schafe scheren, Kindertanzgruppe, Führungen zu den neuen Wiesen und Trachtenwettbewerb mit Prämierung der schönsten Trachten rundet das Fest ab. Außerdem findet eine Verlosung mit regionalen Preisen statt. Als Hauptpreis sind zwei Übernachtungen im Schlangenbader Parkhotel mit Frühstück und Benutzung des Thermalbades zu gewinnen. Für die passende Stimmung sorgen die Blaskapelle Gladbachtal und das Alphorn-Trio Schnepfenried. Vervollständigt wird das rustikale bäuerliche Ambiente mit einer Oldtimer-Ausstellung alter Traktoren. Wer es gemütlich mag, kann mit einer Pferdekutsche eine Rundfahrt durch die Frühlings-Landschaft unternehmen.

 

Erfolgreiche WM im Rheingau-Taunus-Kreis
Landrat beeindruckt von Leistungen der Preisträger/Rheingauer Volksbank stiftet zweiten Preis


Es ist schon eine besondere Qualifikation notwendig, um an der „WM des Rheingau-Taunus-Kreises“ teilzunehmen. Wer hinter dem Kürzel „WM“ eine Veranstaltung in Zusammenhang mit Fußball oder Leichtathletik vermutet, irrt allerdings, denn die „WM des Rheingau-Taunus-Kreises“ kommt ohne Stadion aus. Schauplatz dieser WM, der „Wiesenmeisterschaft“, sind die Wiesen und Weiden im Landkreis.
Der in ganz Hessen einmalige Wettbewerb wurde nun bereits zum dritten Mal vom Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV) gemeinsam mit den Kooperationspartnern Naturpark Rhein-Taunus sowie der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH (RTKT) durchgeführt. Teilnehmen konnten alle, die eine Wiese mit mindestens 2.000 m² Größe im Landkreis bewirtschaften. Aus den eingereichten Wettbewerbsvorschlägen wurden die schönsten und artenreichsten Wiesen ausgewählt und prämiert. Mit der Wiesenmeisterschaft werden Landwirte und Landbewirtschafter ausgezeichnet, die besonderes Engagement für den Natur- und Artenschutz und für den Erhalt wertvoller Kulturlandschaft zeigen.

Waldhyazinthe, Wollgras, Zierliches Labkraut und Schnabelsegge – das sind nur vier der acht Rote-Liste Arten, die auf der Siegerfläche gefunden wurden und aufgrund ihres seltenen Vorkommens besonders schützenswert sind. Nach Sichtung der vorgeschlagenen Wiesen hat die Jury, bestehend aus den Geschäftsführern Alexander Hauck (RTKT) und Jürgen Windgasse (LPV) sowie dem Geschäftsführer i.R. Hubertus Brückner (Naturpark Rhein-Taunus) auf Grundlage einer naturschutzfachlichen Kartierung die Preisträger ermittelt. Dabei konnte sich die Jury auf die fachkundig erhobenen botanischen Daten von Herrn Thomas Burckard, Geisenheim, stützen.
Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Bewirtschafter der besten Wiesen geehrt. Bei der Preisübergabe brachten Landrat Burkhard Albers und Hans-Jürgen Finkler, der
1. Vorsitzende des LPV, ihre Wertschätzung für die Leistungen der Preisträger zum Ausdruck und übergaben Geldpreise in Höhe von 200, 300 und 500 Euro an die Gewinner. Den zweiten Preis hat die Rheingauer Volksbank, Sponsor seit der ersten Wiesenmeisterschaft, gespendet.
Es wurden prämiert:
1. Platz: Toni Bura, Wiese „Gäulsweide“, Heidenrod-Laufenselden
2. Platz: Frank Mecke, Wiese „Hinter der Eichenheck“, Geisenheim-Stephanshausen
3. Platz Werner Forst, Wiese „In der Kotzebach“, Taunusstein-Wingsbach
Außerdem wurde der Sonderpreis „Schaf- und Ziegenbeweidung“ an den Schäfer Bernhard Sygulla mit der Wiese „Auf`m Knottenberge“ in Schlangenbad-Bärstadt vergeben.

Seit Gründung des LPV konnten durch extensive landwirtschaftliche Nutzung viele artenreiche Wiesen und Weiden erhalten oder wieder in Bewirtschaftung gebracht werden. Als Ergebnis dieser Arbeit kann die Preisverleihung der diesjährigen Wiesenmeisterschaft angesehen werden: Alle prämierten Wiesen wurden über den LPV zum Teil schon seit über 10 Jahren im Rahmen des Hessischen Landschaftspflegeprogramms (HELP) gefördert und ohne den Einsatz von Pflanzenbehandlungs- und Düngemitteln bewirtschaftet.

In den vergangenen Jahren mussten die hessischen Landwirte allerdings hinnehmen, dass ihre im Rahmen von Agrarumweltmaßnahmen erbrachten ökologischen Leistungen schlechter honoriert werden als die der Berufskollegen in den anderen Bundesländern. Daher ist es ein besonderes Anliegen der Veranstalter, mit der Wiesenmeisterschaft die Bedeutung der ökologischen Leistungen der Landwirtschaft zum Erhalt der vielfältigen und artenreichen Kulturlandschaft im Rheingau-Taunus-Kreis herauszustellen. Ein attraktives Landschaftsbild wirkt sich zudem positiv auf den Fremdenverkehr aus, so dass damit auch ein wichtiger Beitrag zur Regionalentwicklung geleistet wird.

Die Wiesenmeisterschaft ist mittlerweile fester Bestandteil der Arbeit und des Angebotes des LPV, der damit im Sinne der Regionalentwicklung und der Bewahrung des Artenreichtums der Kulturlandschaft im Rheingau-Taunus-Kreis weitere Akzente setzen möchte.

Die Wiesenmeister 2009:

V.l.n.r.: Toni Bura (1. Platz), Brunhilde und Bernhard Sygulla (Sonderpreis Beweidung), Thomas Burckard (Botaniker), Frank Mecke (2. Platz), Jürgen Windgasse (Geschäftsführer LPV), Landrat Burkhard Albers, Andreas Braun (Rheingauer Volksbank), Werner Forst (3. Platz), Alexander Hauck (Geschäftsführer RTKT), Hans-Jürgen Finkler (Vorsitzender LPV)

Die Siegerfläche:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Porträt der Siegerfläche mit Wollgras, einer seltenen Rote-Liste Art, im Vordergrund.


 

Gemeinsame Pressemitteilung des Landschaftspflegeverbandes Rheingau-Taunus e.V. (LPV) und des Kulturlandschaftsvereins Hausen vor der Höhe e.V. (KLV)


„OSCAR“ der Landschaftspflege geht nach Schlangenbad-Hausen

Erfolgreiche Teilnahme des Kulturlandschaftsvereins Hausen am Wettbewerb „Deutscher Landschaftspflegepreis 2009“
Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL), in dem der Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV) mit weiteren 144 Landschaftspflegeverbänden bundesweit organisiert ist, würdigt mit dem Deutschen Landschaftspflegepreis innovative Projekte der Landschaftspflege und herausragendes Engagement. In diesem Jahr ging der Preis erstmals nach Hessen. Zu den Preisträgern gehört der Kulturlandschaftsverein Hausen vor der Höhe (KLV), der durch die Einrichtung des Feldflora-Reservates in Schlangenbad-Hausen entscheidend dazu beitragen konnte, dass seltenen Ackerwildkräutern - früher auch lapidar als „Unkraut“ bezeichnet – wieder ein gesicherter Lebensraum zur Verfügung steht.
Die Bewerbungsunterlagen hatte der LPV mit Unterstützung von Dr. Wolfgang Ehmke, dem Initiator des Feldflora-Reservates, zusammengestellt und bei seinem Dachverband, dem DVL, eingereicht.
Beeindruckt zeigte sich die Jury auch von den reichhaltigen Aktivitäten des Kulturlandschaftsvereins rund um das Feldflora-Reservat, angefangen von den sachkundigen Führungen über die Einrichtung eines Kulturlandschaftspfades bis hin zu den Kochkursen mit alten Getreidesorten, um nur einige zu nennen.
Auf Einladung des DVL konnte der 1. Vorsitzende des KLV, Wolfgang Taut, gemeinsam mit seiner Frau Silvia den auch als „Oscar“ der Landschaftspflege bezeichneten Preis persönlich aus den Händen des Vorsitzenden des DVL, Josef Göppel MdB, in Glücksburg an der Ostsee im Rahmen des Deutschen Landschaftspflegetages entgegennehmen. Für den 2. Preis in der Kategorie „Innovative Projekte“ erhielt der Kulturlandschaftsverein 500 €, die er gut für seinen Einsatz zum Erhalt unserer wertvollen Kulturlandschaft gebrauchen kann. Der bei der Preisverleihung anwesende Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Christian von Boetticher, gehörte ebenso zu den Gratulanten wie der Vorsitzende des LPV, Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler aus Hohenstein.

Der Deutsche Landschaftspflegepreis wird jährlich vom DVL ausgelobt und ist dank Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit insgesamt 2.500 € dotiert. Neben dem KLV wurden in diesem Jahr engagierte Personen und innovative Projekte aus dem Erzgebirge (Sachsen), aus Schleswig-Holstein, aus Schwaben (Bayern) und aus Nordrhein-Westfalen prämiert. Es wurden zwei Preise mit jeweils 750 €, zwei mit jeweils 500 € und ein Sonderpreis verliehen.

Im Internet finden Interessierte unter www.feldflora-taunus.de Informationen zu den Aktivitäten des Kulturlandschaftsvereins Hausen.

Kontakt:
Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V.
Sonja Kraft
Heimbacher Str. 7
lpv.rtk@t-online.de
Tel.: 06124-510 306
Fax: 06124-510 470
www.lpv-rtk.de

FOTO:

LP Preis 09 PR1: Im Rahmen eines feierlichen Empfangs auf Schloss Glücksburg in Schleswig-Holstein wurde der KLV mit dem Deutschen Landschaftspflegepreis 2009 ausgezeichnet.
V.l.: Christian von Boetticher (Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein); Wolfgang Taut (Vorsitzender KLV); Silvia Taut; Josef Göppel MdB (Vorsitzender DVL)

Führung mit Dr. Wolfgang Ehmke im Feldflora-Reservat

Feldflora-Reservates in Schlangenbad-Hausen

seltene Ackerwildkräuter

 


 

Wiesenmeisterschaft 2009


Auch im Jahr 2009 führt der Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V.(LPV) wieder eine Wiesenmeisterschaft durch.
Und auch in diesem Jahr gilt: Die Wiesenmeisterschaft ist kein Mähwettbewerb; es geht nicht um Schnelligkeit und auch nicht um besondere Geschicklichkeit.
Die Wiesenmeisterschaft will in erster Linie herausragendes Engagement für den Natur- und Artenschutz sowie den Erhalt wertvoller regionaler Kulturlandschaften prämieren.
Zittergras, Stattliches Knabenkraut, Karthäusernelke, Feld-Mannstreu oder Hufeisenklee – das sind nur fünf der Rote-Liste Arten, die auf der Siegerfläche 2008 gefunden wurden. Mit der Wiesenmeisterschaft sollen die Leistungen der Landwirte und Landbewirtschafter ausgezeichnet werden, die besonderes Engagement für den Natur- und Artenschutz und für den Erhalt wertvoller Kulturlandschaft im Rheingau-Taunus-Kreis zeigen.
In der breiten Öffentlichkeit wird dieses Engagement der Landbewirtschafter/-innen oft kaum wahrgenommen. Die zum Erhalt unserer Kulturlandschaft erbrachten Leistungen werden dabei vielfach immer noch als selbstverständlich angesehen.
Trotz erheblicher Verschlechterungen bei der Ausstattung der Agrarumweltmaßnahmen in Hessen möchte der LPV mit seiner Wiesenmeisterschaft die Bedeutung der ökologischen Leistungen der Landwirtschaft zum Erhalt der vielfältigen und artenreichen Kulturlandschaft im Rheingau-Taunus-Kreis herausstellen und leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Regionalentwicklung durch Belebung des Landschaftsbildes und Förderung des Fremdenverkehrs.
Alle Landwirte und sonstigen Bewirtschafter von artenreichen Wiesen im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis können am Wettbewerb teilnehmen, soweit ihre Wiese eine Mindestgröße von 2.000 m² erreicht. Die angemeldeten Wiesen müssen im Außenbereich liegen. Nach verschiedenen Kriterien findet die Bewertung der angemeldeten Wiesen statt, die Anfang Juni von Fachleuten begutachtet werden.
Das Ende der Anmeldefrist ist der 30. Mai 2009.
Für die drei schönsten Wiesen sind wieder Preise im Wert von 500, 300 bzw. 200 Euro zu gewinnen.
Die Anmeldung erfolgt über Meldebögen, die beim Landschaftspflegeverband telefonisch, per Post oder per e-Mail angefordert werden können.

LPV Anschrift: Heimbacher Str. 7, 65307 Bad Schwalbach
Tel.: 06124-510301 oder –306
e-Mail: lpv.rtk@t-online.de

Einladung zum 8. Almauftrieb in Schlangenbad-Niedergladbach

Zünftiges Volksfest mit regionalen Köstlichkeiten auf dem Bolzplatz


In diesem Jahr findet bereits zum 8. Mal der Niedergladbacher Almauftrieb statt. Veranstaltet wird er von der Gemeinde Schlangenbad gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV), der Erzeugergemeinschaft Schlangenbad und den Niedergladbachern. Es sind Alle herzlich eingeladen, die den Weidebetrieb mit den beteiligten Tierhaltern und ihren vierbeinigen Helfern kennen lernen wollen und einen abwechslungsreichen Tag auf der „Niedergladbacher Alm“ verbringen möchten.


Ort: Schlangenbad- Niedergladbach
Datum: Sonntag, den 10.05.2008

PROGRAMM:
11:00 Uhr: Almauftrieb mit einer Schafherde zum Bolzplatz, Start an der Linde/Kirche
12:00 Uhr: Zünftiges Volksfest mit regionalen Köstlichkeiten auf dem Bolzplatz
13:30 Uhr: Vorführung Kindertanzgruppe
14:15 Uhr: Trachtenwettbewerb mit Prämierung der schönsten Trachten
15:00 Uhr: „Rustikale“ Amerikanische Versteigerung


Hintergründe:
Seit einigen Jahren werden in der Gemarkung Niedergladbach vom Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV) und der Gemeinde Schlangenbad gezielte Entbuschungsmaßnahmen realisiert. Durch anschließende Beweidung wird die Landschaft nachhaltig freigehalten und es werden Nutzflächen gesichert. Neben Ziegen und Schafen weiden auch verschiedene robuste Rinder auf mittlerweile 35 Hektar und verhindern ein erneutes Zuwachsen der Landschaft. Positiv ist die Zunahme des Artenreichtums an Tieren und Pflanzen in dieser neu geschaffenen strukturreichen Landschaft. Für die Niedergladbacher Bevölkerung, die die Projekte tatkräftig unterstützt, ist dies ein Gewinn an Lebensqualität, zumal jetzt sichtbar wird, dass die Verdunkelung der Ortschaft deutlich zurückgegangen ist.
Dass Landschaft schmeckt, stellen die am Almauftrieb beteiligten Tierhalter und Betriebe mit ihren Produkten unter Beweis. Mit der Vermarktung ihrer regionalen Erzeugnisse können sie die weitere Pflege und den Erhalt der heimischen Kulturlandschaft sicherstellen.

Details zum Programm:
Um 11:00 Uhr versammeln sich die Besucher an der Dorflinde in Niedergladbach und erwarten dort die Schafherde, um dann den Tieren gemächlich Richtung Bolzplatz zu folgen. Unterwegs passieren sie die Niedergladbacher Ziegen mit ihrem mobilen Unterstand, dem „Ziegomobil“.
Ab 12:00 Uhr sind die Stände auf dem Bolzplatz besetzt, Leckereien vom Grill, Lammgulasch, Wurst vom Galloway-Rind, frisches Brot und Salate, geräucherte Forellen, Wildschweinsalami und –schinken, hausgebackene Kuchen sowie naturbelassenes Bier, Säfte, Honig und Met stehen als Gaumenschmaus bereit.
Auf dem Programm steht auch Schafe scheren, um Jung und Alt einen Blick in den Arbeitsalltag eines Schäfers zu ermöglichen. Wer sich passend zum zünftigen Anlass kleidet und im Dirndl, in Lederhosen oder gar einer regionaltypischen Tracht erscheint, kann am Trachtenwettbewerb teilnehmen und einen Preis gewinnen. Bei einer „rustikalen“ amerikanischen Versteigerung können preisgünstig Schnäppchen gemacht werden.
Für die passende musikalische Untermalung sorgen die Blaskapelle Gladbachtal, das Alphorn-Trio Schnepfenried und der Singekreis Niedergladbach. Vervollständigt wird das rustikale bäuerliche Ambiente mit einer Oldtimer-Ausstellung alter Traktoren. Wer es gemütlich mag, kann mit einer Pferdekutsche eine Rundfahrt durch die Frühlings-Landschaft unternehmen.

 

Auf den richtigen Schnitt kommt es an
Landschaftspflegeverband schult Obstbaumfreunde in Wüstems

Auch beim mittlerweile zum 22. mal stattfindenden Obstbaumschnittkurs des Landschafts-pflegeverbandes Rheingau-Taunus e.V. (LPV) konnten die Teilnehmer Interessantes rund um die naturgemäße Pflege von Obstbäumen erfahren. Sonja Kraft vom LPV und die Diplom-Ingenieurin Antje Zillich vom Naturschutzzentrum Hessen hatten diesmal in die LPV-Mitgliedskommune Waldems in den Ortsteil Wüstems eingeladen.

Zu Beginn der Schulung stand die ökologische Bedeutung der Streuobstwiese im Vordergrund. Streuobstwiesen sind unverzichtbar als Lebensstätte für eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren wie z.B. dem bedrohten Steinkauz. Gleichzeitig bieten sie dem Erholungssuchenden ein landschaftsästhetisches Erlebnis. Altbäume benötigen als lebensverlängernde Maßnahme und zur Erhaltung der Baumgesundheit einen Verjüngungsschnitt; Jungbäume müssen mittels eines Erziehungsschnittes „erzogen“ werden, um ein stabiles und tragfähiges Kronengerüst entwickeln zu können.
Vor 100 Jahren gab es noch ca. 2.000 verschiedene Apfelsorten in Deutschland, was heute bei Betrachtung des sehr überschaubaren Sortenangebotes in den Supermarktregalen kaum vorstellbar ist. Die Kursteilnehmer erhielten daher die Empfehlung, bei Neupflanzungen auf alte robuste Obstsorten, die in Fachbaumschulen erhältlich sind, zurückzugreifen. Diese Sorten weisen eine große Geschmackvielfalt auf und bieten unterschiedliche Verwertungsmöglichkeiten von Frischverzehr bis Keltern.
Sowohl die Obstart als auch die Obstsorte haben einen Einfluss auf die Schnittmaßnahmen.
Die Teilnehmer erfuhren, dass vor allem die am häufigsten gepflanzten Äpfel und Birnen als Kernobstarten auf eine gute Belichtung der Krone angewiesen sind, um sonnenbeschienene Qualitätsfrüchte mit einer ausreichenden Größe hervorzubringen. Mit Interesse wurde die Information aufgenommen, dass Süßkirschen erst im Sommer geschnitten werden dürfen, um eine verbesserte Wundheilung bei den zum „Bluten“ neigenden Bäumen zu erzielen.
Nach der theoretischen Einführung ging es am Nachmittag zu den Bäumen in Reichenbach. Dort konnten die Kursteilnehmer unter fachlicher Anleitung das frisch Gelernte direkt in die Praxis umsetzen. So manchem „Quirlholz“, so heißt altes unproduktives Holz, und manchem „Konkurrenztrieb“ wurde dabei mit Astschere und Säge zu Leibe gerückt. Beim anschließenden Verkosten eines hausgemachten Apfel-Dessertweines waren sich alle Teilnehmer einig, dass sich nicht zuletzt wegen des kulinarischen Genusses der Anbau und die Pflege von heimischen Obstbäumen lohnt.

Schnittmaßnahmen am Baum

Unter fachlicher Anleitung werden Schnittmaßnahmen am Baum ausgeführt

Abschluss des Schnittkurses
Gut gelaunte Teilnehmer nach Abschluss des Schnittkurses

 

Termine 2008, 2007 und 2006

  Archiv 2008
  Archiv 2007
  Archiv2006
19. Februar 2005 Obstbaumschnittkurs in Taunusstein-Seitzenhahn Archiv 2005
22. Mai 2005 4. Almauftrieb in Schlangenbad-Niedergladbach Archiv 2005
2004 Pressemitteilungen und Termine 2004 Archiv
LPV Rheingau Taunus e. V.
Heimbacher Str. 7
65307 Bad Schwalbach
Tel. 06124-510301
Fax 06124-510470
Email: lpv.rtk@t-online.de

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